Das beiliegende Visier ist nicht straßenzugelassen. LS2 verkauft das IRID Dynamic Dark für den Tageseinsatz auf der Rennstrecke — und genau darauf ist dieses Paket zugeschnitten: ein FF805 Thunder GP Aero in Glanzcarbon mit angegebenen 1.280 Gramm und eine photochrome Scheibe, die dem Licht folgt, statt dass du drei Scheiben mitschleppst.
Was ein Streckentag vom Helm verlangt
Die technische Abnahme schaut auf Schale und Riemen: ECE-22.06-Etikett, unbeschädigte Schale, Doppel-D-Ring. Nach FIM wird bei lizenzierten Rennen gefragt, dafür brauchst du den GP PRO.
Die Turns verlangen Luftdurchsatz und freie Sicht, und in der Schlange am Boxenausgang zählt vor allem, dass sich die Einlässe mit Handschuhen öffnen lassen.
Die Mittagspause fragt nach Gewicht — der Unterschied zwischen 1.280 und 1.500 Gramm entscheidet, ob dein Nacken im letzten Turn noch frisch ist.
Und der schlimmste Fall fragt nach den Wangenpolstern: Die Notentriegelung lässt einen Streckenposten den Helm abnehmen, ohne deinen Hals zu drehen.
Warum photochrom auf der Strecke
Streckenlicht ist nicht konstant. Das Dynamic Dark wandert zwischen 60 und 20 Prozent Lichtdurchlässigkeit, wiegt 20 Gramm, braucht keine Batterie und hat eine Beschlagschutzbeschichtung, die LS2 über 120 Sekunden geprüft hat. Die angegebene Umschaltzeit von 0,09 Sekunden geben wir als Herstellerangabe weiter; Kälte verlangsamt photochrome Chemie und macht den dunklen Zustand dunkler.
Hin und zurück
Für die Straße brauchst du eine legale Scheibe. Der Helm kommt mit montierter Scheibe, ein getöntes Visier liegt bei. Also auf der Standardscheibe hinfahren, das Dynamic Dark an der Strecke montieren, vor der Abfahrt zurücktauschen. Der Wechsel ist werkzeuglos.
Was sonst noch in die Tasche gehört
Die Standardscheibe für Hin- und Rückweg, ein paar Tear-off-Folien schon montiert statt lose, ein sauberes Mikrofasertuch und der mitgelieferte Beutel für die gerade nicht getragene Scheibe. Kein Haushalts-Glasreiniger: Der holt den Beschlagschutz von der Pinlock-Scheibe und die Kratzschutzschicht vom Visier.
Glanzcarbon und Schale
Klarlack über sichtbarem 6K-Gewebe, dunkel anthrazit statt schwarz. Glanz lässt sich ausbessern: Eine Schramme aus dem Fahrerlager geht mit milder Politur heraus. Die Schale wird als eine Außenschale für XS bis XXL geformt — der Größenunterschied entsteht über die Polsterung.
Womit du rechnen musst
Die dunkle Scheibe bleibt auf der Strecke; für öffentliche Straßen gehört die Standardscheibe drauf. FIM verlangt der Helm dir nicht ab und bringt sie dir auch nicht — dafür ist der GP PRO da. Eine Sonnenblende fehlt, was bei einer photochromen Scheibe verschmerzbar ist. Die eine Außenschale betrifft vor allem XS und XXL. Unabhängige Prüfergebnisse liegen zu diesem Modell nicht vor.
Im Lieferumfang
- 1x LS2 FF805 Thunder GP Aero Helm, Gloss Carbon
- 1x LS2 IRID Dynamic Dark, photochromes Visier — nur Tageseinsatz auf der Rennstrecke
- Rucksack für den Helm
- getöntes Ersatzvisier
- Pinlock-Einsatz 120XLT MaxVision
- Abreißfolien fürs Visier
- reflektierende Aufkleber
LS2 veröffentlicht nur eine Packliste für das Modell und keine eigene für die Dynamic-Fassungen.
Größen
- XS 53–54 cm
- S 55–56 cm
- M 57–58 cm
- L 59–60 cm
- XL 61–62 cm
- XXL 63–64 cm
Der Kopfumfang wird an der breitesten Stelle gemessen, etwa einen Zentimeter über der Ohrkante.











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